Veröffentlicht am

Verhaltensweise nach einem Blackout

Verhaltensweise nach einem Blackout

Wenn nach einem längeren Stromausfall der Strom endlich wieder aus der Dose kommt, ist trotzdem noch nicht alles wie vor dem Ausfall. Die Grundversorgung muss wieder neu aufgebaut werden. Treibstoffversorgung, Lebensmittelversorgung und auch Medikamente für Krankenhäuser und Apotheken müssen erst wieder neu produziert werden. Mit den Aufräumarbeiten wird begonnen.

Wie verhalte ich mich nach einem Blackout?

Ist man nach einem Blackout in einem Notquartier untergebracht, empfiehlt es sich, vorerst auch einmal dort zu bleiben. Denn auch wenn das Haus oder die Wohnung wieder geheizt wird, ist die Lebensmittelversorgung noch nicht gesichert. Die wichtigste Frage für viele ist wahrscheinlich, wie geht es meinen Verwandten in anderen betroffenen Gebieten? Während des Stromausfalls ist es schwierig, Kontakt zur „Außenwelt“ herzustellen, da keine Telefonnetze mehr funktionieren. Dies ist, sofern die Netze nicht überlastet sind, wieder problemlos möglich.

Wasser kommt zwar wieder aus der Leitung, ist aber noch nicht genießbar, da es erst wieder gereinigt werden muss. Durch die ausgefallenen Pumpen während des Stromausfalls kommt es zu Lufteinschlüssen, was zu Verkeimungen der Leitungen führt.

Mit Lebensmittel sollte sparsam umgegangen werden, da viele verdorben sind und auf Grund der verendeten Tiere Fleisch, Milch, Eier, … nicht mehr so schnell nachproduziert werden können wie vor dem Blackout. Dasselbe gilt für Obst und Gemüse, welches ebenfalls sehr unter der fehlenden Wasserversorgung gelitten hat.

Wie lange es dauert, bis wieder „Normalzustand“ herrscht, ist schwer einzuschätzen. Die Folgen eines Blackouts sind schwer überschaubar und hängen auf jeden Fall von der Dauer des Stromausfalls und von den davon betroffenen Gebieten ab.