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Abgasschlauch für Notstromaggregat

AbgasschlauchDer Abgasschlauch eines Stromerzeugers hat wichtige Aufgaben bei der Sicherheit und Effizienz. Er leitet die giftigen Abgase des Motors ab und sorgt so dafür, dass diese nicht in die direkte Umgebung gelangen. Auch trägt er zur Betriebsgeräuschdämmung bei. Diese Aufgabe erfüllen auch die sogenannte Auspuffverlängerung für Stromerzeuger.

Mehr zum Thema Verlängerung des Auspuffs

Jeder motorbetriebene Generator hat einen Auspuff und ein Endrohr. Eine Verlängerung des Auspuffs der Stromgeneratoren verbessert die Sicherheit und Effizienz des Geräts, weil sie die Abgase vom Generator weg lenkt und somit das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung reduziert. Zusätzlich zur Sicherheit verringert eine Auspuffverlängerung auch den Geräuschpegel des Generators. Es gibt verschiedene Arten von Verlängerungen für Stromgeneratoren, die in verschiedenen Längen und Materialien erhältlich sind. Bei der Auswahl einer Verlängerung ist es wichtig, den Durchmesser des Auspuffrohres des Generators und die gewünschte Länge der Verlängerung zu berücksichtigen. Zudem sollte die Verlängerung aus einem hitzebeständigen Material wie Edelstahl oder Aluminium bestehen, um eine sichere Nutzung zu gewährleisten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Auspuffverlängerung für Stromgeneratoren die Sicherheit, Effizienz und Umweltverträglichkeit des Geräts verbessert.

Ausführung eines Abgasschlauches

Abgasschläuche sind gasdicht und je nach Ausführung bestehen sie aus flexiblem, hitzebeständigem Material wie Edelstahl oder Aluminium. Länge und Durchmesser werden je nach Leistung des Aggregats und der Situation am Aufstellungsort angepasst. Normalerweise hat ein Abgasschlauch für Stromerzeuger einen Durchmesser von 38 oder 40 mm.
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Schläuche als Wärmetauscher einzusetzen.

Wichtige Punkte:

  • Länge und Durchmesser müssen ausreichend sein, um den Abgasstrom ungehindert abzuleiten.
  • Knickstellen und Beschädigungen vermeiden, da diese den Abgasfluss beeinträchtigen können.
  • Regelmäßige Prüfung auf Dichtigkeit und Zustand.
  • Halten Sie sich an die Vorgaben des Herstellers.

Fazit:

Der Abgasschlauch ist ein wichtiges Sicherheits- und Effizienzmerkmal von Notstromaggregaten. Bevor Sie einen Schlauch auswählen, gehen Sie bitte die oben genannten Punkte durch.

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Zusatztank für Notstromaggregate

Ein Zusatztank wird bei Notstromaggregaten verwendet, die im Dauerbetrieb laufen. Oftmals ist der vorhandene Standardtank zu klein. Gerade auf Baustellen ist der Stromerzeuger den ganzen Tag in Betrieb und müsste somit öfters aufgetankt werden.

Warum benötige ich einen Zusatztank?

Zusatztank NotstromaggregatUm Arbeitsunterbrechungen durch ständiges Auftanken des Notstromaggregats zu vermeiden, gibt es als Zusatzoption größere Tanks. Diese sind je nach Modell mit unterschiedlichen Volumen erhältlich. Auch bei Aggregaten, die an schwer zugänglichen Stellen positioniert sind, ist der Zusatztank für Notstromaggregate eine hilfreiche Lösung.

Wie wird der Zusatztank verbunden?

Zusatztanks werden über ein 3-Wegeventil an den Stromerzeuger angekuppelt.

 

Eine weitere Lösung 

ist bei Diesel-Stromaggregaten die Transfer-Pumpe. Hat der Haupttank den eingestellten Mindesttankinhalt erreicht, wird aus dem Zweittank Treibstoff umgepumpt.

Fazit

Zusatztanks bieten eine gute Möglichkeit, die Laufzeit – und damit die Strombereitstellung – eines Stromerzeugers zu verlängern. Hauptsächlich findet so ein Tank bei Stromerzeugern im Baugewerbe Verwendung.

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Ausstattung eines Notstromaggregat

Notstromaggregat Ausstattung

Um die Ausstattung eines Notstromaggregats so optimal wie möglich zu gestalten, sind vor der Anschaffung einige Punkte zu beachten: Welche Geräte sollen im Bedarfsfall mit Strom versorgt werden, wie oft wird das der Fall sein, wieviel Leistung wird das Aggregat benötigen, wo soll es stationiert sein usw..

Welche Ausstattung gibt es für mein Notstromaggregat?

AusstattungAuf Baustellen oder in der Industrie sind die Notstromerzeuger meist im Dauereinsatz. Um Arbeitsunterbrechungen aus dem Weg zu gehen, gibt es die Möglichkeit eines Zusatztanks, der am Boden des Aggregats befestigt wird.

Bei der Zusatzausstattung hängt es davon ab, für welchen Zweck man sein Stromaggregat benutzt.

Wird es  zum Beispiel als Notstromerzeuger beim Camping benötigt, empfiehlt es sich, in eine Schallschutzhaube zu investieren, um den Lärmpegel so gering wie möglich zu halten. Weiters gibt es Elektrostarter, einen Radsatz für leichtes Transportieren, weiters optionale Steckdosen, und viele Extras mehr.

Ist ein einphasiger oder dreiphasiger Stromerzeuger empfehlenswert?

Benutzt man seinen Stromerzeuger nur gelegentlich oder als Notstromaggregat für den Haushalt, empfiehlt sich ein einphasiger Stromerzeuger. In den Landwirtschafts- und den Gewerbe- oder Industriebetrieben werden hauptsächlich dreiphasige Notstromaggregate verwendet.

Ausstattung

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Überwachungsinstrumente für Notstromaggregate

Überwachungsinstrumente Notstomaggregat

Voltmeter, Frequenzanzeige und Betriebsstundenzähler sind wichtige Überwachungsinstrumente für den Stromerzeuger.

Anzeigen am NotstromgeneratorDie Anzeigen am Stromerzeuger liefern wichtige Informationen über den Zustand und die Leistung des Generators. Durch die regelmäßige Überwachung der Anzeigen können Sie sicherstellen, dass der Generator sicher und effizient betrieben wird.

Die wichtigsten Überwachungsinstrumente sind:

Voltmeter:

Das Voltmeter zeigt die Spannung des erzeugten Stroms an. Die Spannung sollte im Normalbereich liegen, um Schäden an angeschlossenen Geräten zu vermeiden.

Frequenzanzeige:

Die Frequenzanzeige zeigt die Frequenz des erzeugten Stroms an. Die Frequenz sollte konstant sein, um einen stabilen Betrieb von empfindlichen Geräten zu gewährleisten.

Betriebsstundenzähler:

Der Betriebsstundenzähler zeigt die Anzahl der Betriebsstunden des Stromerzeugers an. Dies ist wichtig für die Wartung und Instandhaltung des Generators.

Zusätzliche Überwachungsinstrumente:

  • Leistungsmessgerät: Zeigt die Leistung des Stromerzeugers an.
  • Kraftstoffanzeige: Zeigt den Kraftstoffstand des Generators an.
  • Temperaturanzeige: Zeigt die Motortemperatur des Generators an.

Wichtige Hinweise:

  • Beachten Sie die Anweisungen des Herstellers, um die Anzeigen korrekt zu interpretieren.
  • Überprüfen Sie die Anzeigen regelmäßig, um den Zustand des Stromerzeugers zu überwachen.
  • Lassen Sie den Stromerzeuger bei Bedarf von einem Fachmann warten.
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Spannungsregler im Stromerzeuger

Der Spannungsregler oder AVR-Regler ist dafür da, Spannungsschwankungen zu vermeiden. Den Spannungsschwankungen können am Stromerzeuger direkt aber auch am Endverbraucher Schäden verursachen. Bei manchen Notstromaggregaten ist diese bereits serienmäßig enthalten.

SpannungsreglerWas ist ein Spannungsregler?

Mit dem AVR-Regler, auch Spannungsregler genannt, wird die Ausgangsspannung für schwer anlaufende Geräte geregelt (Schweißgeräte, Kreissägen, Kompressoren, …). Der AVR Regler hält die Spannung immer konstant, große Spannungsschwankungen können somit schnell ausgeglichen werden. So können selbst empfindliche Geräte in Betrieb genommen werden. Auch wenn der Notstromerzeuger mit Volllast betrieben wird, ist der Spannungsregler wichtig.

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Start-Stopp Automatik mit Remote Control (Automatikstart)

Notstromaggregat Automatikstart

Start-Stopp Automatik für den Fall, wenn das Stromnetz ausfällt – Notstromaggregat mit ATS

Vorausgesetzt, dass das Notstromaggregat mit einer elektrischen Startvorrichtung (ATS Funktion) ausgerüstet  ist, sorgt der automatische Umschalter dafür, dass im Falle eines Netzausfalles Ihr Notstromaggregat im gleichen Moment gestartet wird und Ihre Stromversorgung unterbrechungsfrei weiter besteht. Ist die Ursache des Ausfalles behoben und die Netzversorgung wieder hergestellt, schaltet der automatische Umschalter wieder zurück.

Start-StoppIst die ATS eine Start-Stopp Automatik?

Ein ATS-Schalter (Automatic Transfer Switch) bei einem Notstromaggregat vereint viele Vorteile für den Besitzer: So ist beispielsweise bei einem Netzausfall die persönliche Anwesenheit nicht notwendig. Dieser Schalter überwacht permanent das Stromnetz und startet bei einem Stromausfall das Gerät automatisch und stellt es bei Netzstromverfügbarkeit wieder ab. In der Regel verfügen ATS-Schalter auch über Anzeigen für die Spannung, Frequenz, sowie Betriebsstunden und die Batteriespannung. 

 

Tipps

Starten Sie trotz des ATS-Schalters Ihr Aggregat regelmäßig für einen Probelauf. Ein langer Stillstand schadet dem Stromerzeuger. Auch sollte die elektrische Inbetriebnahme von einem konzessionierten Elektrounternehmen durchgeführt werden.

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Schutzschalter für Stromerzeuger

Überwachungsinstrumente Notstomaggregat

Schutzschalter bedeuten Sicherheit im Vordergrund

Schutzschalter sorgen dafür, dass bei Stromerzeugern und andere Netzersatzanlagen im Falle einer unsachgemäßen Verwendung keine Gefahr für Mensch und Maschine entsteht. Um die Sicherheit zu gewährleisten, gibt es verschiedene Schutzeinrichtungen:

Schutzschalter Notstomaggregat

Überlastschutz: Schützt den Generator vor Überlastung und schaltet ihn bei Bedarf ab.

Kurzschlussschutz: Schaltet den Generator bei einem Kurzschluss ab und verhindert so Schäden.

Erdschlussschutz: Schützt den Benutzer vor elektrischem Schlag im Falle eines Erdschlusses.

Frequenzregelung: Sorgt für eine konstante Frequenz des erzeugten Stroms und schützt so empfindliche Geräte.

Temperaturüberwachung: Schaltet den Generator bei Überhitzung ab und verhindert so Motorschäden.

Automatische Abschaltung: Schaltet den Generator bei Ölmangel oder niedrigem Kraftstoffstand ab und verhindert so Motorschäden.

Weitere Schutzschalter als Sicherheitseinrichtungen:

  • FI-Schutzschalter: Schützt den Benutzer vor elektrischem Schlag im Falle eines Fehlerstroms.
  • Gehäuseerdung: Verhindert elektrische Schläge durch Berühren des Gehäuses.
  • Lärmschutz: Reduziert den Lärmpegel des Generators.

 

Wichtig:

  • Verwenden Sie nur Schutzeinrichtungen, die für den jeweiligen Stromerzeuger geeignet sind.
  • Lassen Sie die Schutzeinrichtungen regelmäßig von einem Fachmann überprüfen.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers.

 

Fazit:

Schutzschalter sind ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Notstromaggregates und tragen somit entscheidend zur Zuverlässigkeit und Sicherheit bei. Die Leistung des Generators und die des angeschlossenen Verbrauchers ist für die Auswahl des richtigen Schutzschalters ausschlaggeben.
Mit den richtigen Schutzeinrichtungen können Sie den Betrieb eines Stromerzeugers sicher gestalten und sich so vor etwaigen Unfällen schützen.

 

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Heizsystem für Stromerzeuger

Ein Heizsystem – die Starthilfe bei kalten Temperaturen

Stromerzeuger sind bei kaltem Wetter oder nach längerer Standzeit oft schwer zu starten. Abhilfe schafft hier ein Heizsystem, das den Motor vor dem Starten erwärmt und so den Startvorgang erleichtert.
Diese Systeme  bieten viele Vorteile und sind eine sinnvolle Investition, um die Startvorgänge zu erleichtern, den Motor zu schonen und die Lebensdauer des Aggregats zu verlängern.

Heizsystem KühlwasservorwärmungVerschiedene Heizsysteme:

  • Motorvorwärmung: Diese Systeme erwärmen das Motoröl und/oder die Kühlflüssigkeit.
  • Luftvorwärmung: Diese Systeme erwärmen die Ansaugluft des Motors.
  • Batterieheizung: Diese Systeme halten die Batterie warm und erhöhen so ihre Leistung.

 

Vorteile des Heizsystems

  • Leichterer Start: Der Motor springt schneller und zuverlässiger an.
  • Weniger Verschleiß: Der Motor wird geschont und läuft ruhiger.
  • Geringere Emissionen: Der Kaltstart produziert weniger Schadstoffe.
  • Verlängerte Lebensdauer: Die Lebensdauer des Motors wird verlängert.

Das Heizsystem und die Einsatzbereiche:

  • Notstromaggregate: Auch Notstromaggregate sollten mit einem Heizungssystem ausgestattet sein, um im Ernstfall schnell einsatzbereit zu sein.
  • Kälteregionen: In Regionen mit kalten Wintern sind Heizungssysteme für Stromerzeuger unerlässlich.

Dauerbetrieb: Auch bei Stromerzeugern, die im Dauerbetrieb eingesetzt werden, ist eine Motorvorwärmung empfehlenswert.

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Fernstart für Stromerzeuger

Notstromaggregat Fernstart

Fernstart ist neben dem Automatik- oder Handstart eine weitere Möglichkeit, das Notstromaggregat in Betrieb zu nehmen. Dies geschieht entweder per Funk, Handy oder Kabel.

Funkfernstark

Fernstarteinrichtung StromerzeugerBeim Funkstart kann das Aggregat ganz einfach von einer Funk Fernbedienung gestartet werden. Die Reichweite der Funkstarteinrichtung ist allerdings je nach Modell unterschiedlich.

 

Fernstart via GPRS

Fernstart mit HandyMit diesem Dienst (General Packet Radio Service) haben Mobiltelefonie einen Zugang zum Internet. Durch entsprechende Module kann so ein Notstromaggregat gestartet werden.

 

 

Fernstart per Kabel

Beim Notstromerzeuger mit Fernstart per Kabel wird das Notstromaggregat mit einem extra montierten Schaltkasten oder dem PC über ein Kabel verbunden. Von dort aus erfolgt auch die Bedienung des Aggregats. Dies bringt gerade in privaten Haushalten den Vorteil, dass der Notstromerzeuger im Keller stationiert werden kann und trotzdem über die Fernstarteinrichtung vom Wohnraum aus über den Schaltkasten bedient werden kann.

Fazit

Eine Fernstarteinrichtung bietet für Stromerzeuger eine Reihe von Vorteilen, die den Komfort, die Sicherheit und die Flexibilität bei der Nutzung erheblich verbessern.
Komfortabel ist das bequeme Starten aus der Ferne. Dies ist zum Beispiel bei schlechten Wetterverhältnissen besonders nützlich. Egal, welche Fernstarteinrichtung zum Einsatz kommt, sie ist auch eine Zeitersparnis: obwohl man nicht vor Ort ist, ist der Stromerzeuger schon verfügbar.
Fernstarteinrichtungen erhöhen zudem die Sicherheit und verringern die Gefahr von Fehlbedingungen.

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Erdung von Stromerzeugern

Die Erdung von Notstromaggregaten ist in Österreich und Deutschland aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben und ist gesetzlich verankert. Die genauen Bestimmungen können je nach Land und Bundesland variieren. 

In Österreich: Die Norm ÖVE/ÖNORM E 8001 regelt die Errichtung von elektrischen Anlagen mit Nennspannungen bis 1000 V. Sie besagt, dass im Freien verwendete Notstromaggregate geerdet werden müssen. Die Technische Richtlinie TRVB 120a des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales regelt die Errichtung und Prüfung von elektrischen Anlagen in Arbeitsstätten. Sie besagt, dass Notstromaggregate in Arbeitsstätten geerdet werden müssen. 

In Deutschland: Die Norm DIN VDE 0100-701 regelt die Erdungsanlagen für Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V. Sie besagt, dass im Freien verwendete Notstromaggregate geerdet werden müssen. Die Berufsgenossenschaftliche Regel BGR 132 regelt die Errichtung und Prüfung von elektrischen Anlagen in Gebäuden. Sie besagt, dass Notstromaggregate in Gebäuden geerdet werden müssen. 

Allgemeine Hinweise: Die Erdung des Notstromaggregats sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. Ein geeigneter Erdungsleiter muss verwendet werden und der Erdungswiderstand den Normen entsprechen. Die Erdungsanlage muss regelmäßig gewartet werden. 

Erdung eines Notstromaggregates

Die Art der Verwendung sowie der Leistungsbereich eines Stromaggregats entscheidet über den zu verwendenden Erdungsanschluss.

Zusätzliche Anforderungen

In Österreich müssen Notstromaggregate in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen zusätzlich mit einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein. 

In Deutschland müssen Notstromaggregate in explosionsgefährdeten Bereichen besondere Anforderungen erfüllen. 

Es ist wichtig, die geltenden Vorschriften und die Anweisungen des Herstellers zu beachten, um die Sicherheit beim Betrieb eines Notstromaggregats zu gewährleisten.

Strom aus der Steckdose:

Das Stromnetz eines jeden Haushaltes verfügt über eine Erdung, um Gefahren durch Stromschlag für die Bewohner zu vermeiden. Dies geschieht durch den FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzeinrichtung). Die gleiche Funktion haben sogenannte Trenntrafos. Diese finden in Werkstätten und auf Baustellen Verwendung.

Erdung beim Stromaggregat:

Stromaggregate werden dort verwendet, wo eine Stromversorgung notwendig, aber in Form von Steckdosen nicht vorhanden ist. Dafür unterliegen diese Stromaggregate einer Schutztrennung nach DIN VDE 0100, Teil 410 (Durchführung von sicheren Elektroinstallationen). 

In dieser Norm wird festgehalten, dass bei dieser Art des Schutzes vor Stromschlag keine Erdung gebraucht wird, weil ein Berührungsstrom auftritt, wenn es zu einem Kontakt zwischen Verbrauchergehäuse und aktiven Leitern kommen sollte.

Besteht die Gefahr einer elektrostatischen Aufladung, muss geerdet werden. Auch muss geerdet werden, wenn Strom in eine bestehende feste Installation eingeleitet wird. 

Stromaggregate, die keinen geerdeten Sternpunkt haben, sind nur für den Betrieb im IT-Netz oder für die Schutzmaßnahme Schutztrennung geeignet.

Erdung des Sternpunktes

Die Art der Erdung, die für Notstromgeneratoren geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Größe und Bauart des Generators, dem Einsatzort und den geltenden Vorschriften.

  • In Österreich und Deutschland müssen Notstromgeneratoren, die im Freien verwendet werden, direkt geerdet werden.
  • In Gebäuden kann die Art der Erdung von der Art des Gebäudes und der elektrischen Anlage abhängen.
  • Es ist wichtig, die geltenden Vorschriften und die Anweisungen des Herstellers zu beachten.

Fehlerstromschutzschalter

Diese kommen zum Einsatz, wenn mobile Aggregate in einem größeren Leistungsbereich eingesetzt werden. Hier ist eine fachgerechte Erdung vorgeschrieben. Diese muss von einem zertifizierten Elektriker durchgeführt werden! Nur so werden die Maschinen bei Fehlfunktion abgeschaltet.

ErdungWie erfolgt der Erdungsanschluss?

Voraussetzung für den Erdungsanschluss ist eine gute Beschaffenheit des Bodens. Der Untergrund soll fest sein, keinesfalls sandig oder ein lockeres Erdreich. Die Verbindung zwischen Erdungsspieß und dem Stromaggregat muss fest sein. Erst danach kann eine Inbetriebnahme des Stromerzeugers erfolgen.

Müssen Inverter-Stromerzeuger geerdet werden?

Ob ein Inverter-Stromerzeuger geerdet werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Art des Stromerzeugers, dem Einsatzort und den geltenden Vorschriften.

Grundsätzlich gilt:

  • In Österreich und Deutschland müssen Inverter-Stromerzeuger, die im Freien verwendet werden, geerdet werden. Dies ist in der DIN VDE 0100-701 (Erdungsanlagen für Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V) vorgeschrieben.
  • Inverter-Stromerzeuger, die in Gebäuden verwendet werden, müssen nicht unbedingt geerdet werden. Dies ist jedoch abhängig von der Art des Gebäudes und der elektrischen Anlage. In Gebäuden mit TN-System (Schutz durch Neutralleiter und Erdung) ist eine Erdung des Stromerzeugers in der Regel erforderlich.
  • Die Hersteller von Inverter-Stromerzeugern geben in der Regel in der Bedienungsanleitung an, ob der Stromerzeuger geerdet werden muss.

Es ist wichtig, die geltenden Vorschriften und die Anweisungen des Herstellers zu beachten, um die Sicherheit beim Betrieb eines Inverter-Stromerzeugers zu gewährleisten.